Wohin mit dem verstrahlten Opa?

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Wien ist anders!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Absurditäten des Alltags

Wenn die Intervalle der Wiener Linien verdichtet sind, wie es zur Rush Hour der Fall ist, dann lassen sie jeden einsteigen, der zu spät kommt, sodass die Verspätung wächst und sich die Linien gegenseitig behindern. Am Abend und am Wochenende jedoch, wenn die Intervalle soweit auseinandergehen, dass je nach Dringlichkeit oder Kälte 10-15 min Warten sehr lang sein können, fahren sie überpünktlich oder gar zu früh ab. Ich verstehe die Logik dahinter nicht.

Eigentümlich auch die Logik dahinter, Haltestellen der ÖBB in der englischen Durchsage mit dem Zusatz "Hauptbahnhof" anzusagen (anstelle von main station), den Flughafen jedoch korrekt international mit airport. Noch interessanter wird es, wenn wichtige Informationen am Bahnsteig weggelassen werden. Beispielsweise kommt es oft vor, dass ein langer Railjet am Wiener Hauptbahnhof zusammengekoppelt wird und bei einem späteren Bahnhof wieder geteilt wird. Bei der Einfahrt der vorderen Garnitur kam nur auf deutsch die Information, dass der Zug anschließend mit einem zweiten Railjet vereinigt wird. Das führt naturgemäß zur Irritation bei den Passagieren, wenn der Zug nur halb so lang wie angezeigt ist. Erst bei der Einfahrt des zweiten Railjets kam die englische Info, dass er mit dem ersten Railjet gekoppelt wird. Auch bei Verspätungen oder Ersatzgarnituren internationaler Züge fehlen oft die englischen Durchsagen.